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Der Kapellener
Heimatverein ...
... "Kapellener Jonge e.V." hat sich im
Jubiläumsjahr 2005 (850 Jahre Kapellen/Erft) gegründet. Mit dem Wort
"Heimat" sind vielfach auch Emotionen verbunden. Dieses Heimatgefühl, das
jeder anders empfindet, bringt immer wieder Menschen zusammen, die das, was
für sie Heimat bedeutet, pflegen und für die Zukunft bewahren wollen. So ist
auch die Mitgliedschaft im Kapellener Heimatverein "Kapellener Jonge e.V." zu
verstehen.

Eine wahre Geschichte
„Kapellen, der Heimatverein Kapellener Jonge und das Stellwerk“
Dass wir uns u. a. auch um die Ordnung und Sauberkeit in Kapellen kümmern,
ist den Kapellener Bürgerinnen und Bürgern bekannt.
Angeregt durch die beiden Zeitungsartikel in der NGZ über die Rattenplage
in Grevenbroich, fühlen wir uns verpflichtet, auf die besonderen Umstände
und Zustände am Bahnhof Kapellen an der Talstraße hinzuweisen. Denn auch
am ehemaligen Stellwerk können seit einiger Zeit diese possierlichen
Tierchen beobachtet werden. Sie führen ein sorgenfreies Dasein, denn
keiner kümmert sich darum. Von bekämpfen ganz zu schweigen. Nahrung finden
sie reichlich in den achtlos entsorgten Abfällen in unmittelbarer
Umgebung.
Weiter ist bekannt, dass im Stellwerksgebäude, ebenerdig, ein alter
Heizöltank steht, der noch zum Teil mit Öl gefüllt ist. Davon ausgehend,
dass der Tank mal ein Leck bekommen kann, ist eine Umweltbelastung
vorprogrammiert.
Die Kapellener werden sich erinnern, dass sich die Kapellener Jonge nach
der Stilllegung des Stellwerks im Jahr 2005, bemüht hatten, das Stellwerk
zu übernehmen um dort einen Versammlung- und Lagerraum einzurichten, um
somit auch den Bahnhofsbereich optisch schöner zu gestalten. In
Eigeninitiative und mit Unterstützung des Bürgermeisters und der Politik
wurde ein reger Schriftwechsel mit den Verantwortlichen der DB geführt.
Was schlussendlich im Jahre 2008 zu einer gemeinsamen Ortsbesichtigung
führte.
Wenn wir zum damaligen Zeitpunkt, den von der DB geforderten Mietpreis von
5,00 €/m² akzeptiert hätten, würde sich heute das ehemalige Stellwerk
besser darstellen. Wir unterbreiteten unseren Vorschlag zum Mietpreis, der
sich mit 1,00 €/a darstellen sollte und die DB könnte über die Nutzung,
Pflege und Verkehrssicherung entsprechende Auflagen formulieren. Die DB
hatte ihrerseits unseren Vorschlag überprüft und war zu dem Entschluss
gekommen, dass wir prinzipiell für den Bahnverkehr eine Behinderung
darstellen.
Im
Vereinsvorstand wurde das Thema Stellwerk intensiv besprochen und
mehrheitlich für uns als vorerst zu aufwendig und zu kostenintensiv
zurückgestellt. Was wir bis heute nicht akzeptiert haben, ist die
Tatsache, dass die DB die Auffassung vertritt, das Stellwerk auf Dauer so
stehen zu lassen, bis es irgendwann einmal auseinander fällt. Welcher
Kapellener kann das akzeptieren?
Vor einem Jahr hatte sich die NGZ auf unsere Initiative hin mit der DB in
Verbindung gesetzt und konnte von der DB Pressestelle erfahren, dass das
Stellwerk abgerissen werden sollte.
Da
bis heute derartiges nicht zu erkennen ist, führten wir am 9. August mit
der NGZ eine Ortsbegehung durch, wobei wir auf die oben angeführten
Probleme aufmerksam gemacht hatten. In einem nachfolgenden Telefongespräch
zwischen der NGZ und der DB konnte erfahren werden, dass die DB mittels
einer Ortsbegehung eine Überprüfung durchführen will. (auch hier
berichtete die NGZ in ihrer Ausgabe vom 10. August)
Mit Interesse erwarten wir die Stellungnahme der DB. Sollte diese nicht
zufrieden stellend ausfallen; werden wir weiter aktiv bleiben und uns so
lange der Sache annehmen, bis sich unser Ortsbild auch am Bahnhof schöner
darstellt.
Wir würden es sehr begrüßen, wenn andere Kapellener Vereine uns
entsprechend unterstützen. Insbesondere möchten wir die politischen
Vertreter unseres Ortes animieren, unsere Arbeit zu unterstützen.
Denn Ordnung, Sauberkeit und Umweltschutz ist auch Heimatliebe.
Heimatverein Kapellener Jonge e.V.
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